Über Robert Taylor

Der Name Robert Taylor steht seit über einem Vierteljahrhundert als Synonym für "Aviation Art", auf deutsch “Luftfahrtkunst”. Seine Bilder von Flugzeugen haben mehr als die jedes anderen Künstlers dazu beigetragen, ein Genre populär zu machen, das zu Beginn seiner bemerkenswerten künstlerischen Laufbahn wenig Anerkennung in der Welt der bildenden Kunst genoß. Als er Mitte der 1970er Jahre in der Szene auftauchte, war seine lebendige, umfassende Herangehensweise an das Thema eine Offenbarung. Seine Gemälde ergriffen sofort die Phantasie der Fans und Sammler. Er wurde auf Anhieb ein erfolgreich.

Als Junge schien Robert immer einen Bleistift in der Hand zu haben. Sich seiner natürlichen Gabe bereits in einem frühen Alter bewußt, erwog er niemals eine Karriere abseits der Kunst und mit verfolgte mit unerschütterlichem Fokus die Erreichung seines Zieles. Nach dem Verlassen der Schule mit fünfzehn, hat er nie außerhalb der Welt der Kunst gearbeitet. Nach zwei Jahren an der Bath School of Art erhielt er einen Job als Einrahmer-Lehrling bei einer Kunstgalerie in Bath, der Stadt, wo Robert sein ganzes Leben gewohnt und gearbeitet hat. Bereits fachmaännich im Umgang mit Aquarell-Farben, nahm der Lehrjunge jede Gelegenheit wahr, die Werke anderer Künstler zu studieren und entdeckte, nach praktischen Versuchen mit Ölfarben, schnell, das er in der Lage war den gleichen Standard zu malen, wie viele der Künstler deren Werke er an seinem Arbeitsplatz einrahmte..

Schnell wurde die Galerie zum Verkäufer seiner Gemälde, und der Eigentümer, der Robert's Talent erkannte, beförderte ihn in die vielbeschäftigte Abteilung Gemälderestaurierung. Hier reparierte und restaurierte er allerlei Bilder und Zeichnungen und das hier angeeignete Fachwissen bildete die Grundlage für seine Karriere als professioneller Künstler. Die Restaurierung von Bildern ist eine anspruchsvolle Kunst, welche die Fähigkeit erfordert, die Techniken anderer Maler zu emulieren, um so den beschädigten Bereich der Arbeit unsichtbar zu machen. Nach einem Jahrzehnt gewissenhafter Arbeit wurde Robert zu einem der fähigsten Bild-Restauratoren außerhalb von London. Heute führt er seine Vielseitigkeit auf die Jahre zürück, die er damit verbrachte, akribisch an den Gemälden anderer Künstlern zu arbeiten.

Nach fünfzehn Jahren in der Galerie wurde er durch Zufall Pat Barnard vorgestellt, dessen Militär-Verlag ebenfalls in der Stadt Bath beheimatet war. Als dieser ihm die Chance anbot, als Vollzeit-Maler zu arbeiten, ergriff Robert die Gelegenheit. Innerhalb weniger Monate nach seinem Wandel zu einem professionellen Künstler, sah er seine ersten Werke im Druck. Die Military Gallery hat bis heute jeden Kunstdruck produziert, der von Roberts Gemälden veröffentlicht wurde.

Robert Taylors anfängliche Karriere war den maritimen Gemälden gewidmet. Er erzielte schnelle Erfolge mit seinen Kunstdrucken von Marine-Motiven und darf zum Beispiel Lord Louis Mountbatten zu seinen Bewunderern zählen. Er stellte erfolgreich bei der Royal Society of Marine Artists in London aus und bald zog seine Popularität auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Nach einem größeren Feature über seine Arbeit in einer der führenden nationalen Tageszeitungen, wurde er zu einer Fernsehsendung der BBC eingeladen. Dies führte zu einer Reihe von Auftragsarbeiten für das Fleet Air Arm Museum, welches verständlicherweise Flugzeuge in ihren maritimen Gemälden wünschte. Das war der Beginn von Robert's Karriere als Luftfahrt-Künstler.

Von Kindheit an fasziniert von großen, imposanten Maschinen, die der Mensch erfunden hat, hat ihn der Übergang von einer Art "Hardware" zur anderen nie beunruhigt. Als ein Künstler der "alten Schule", ging Robert das Subjekt Flugzeug in der Malerei mit der gleichen Begeisterung an, wie bei seinen großen, aktionsgeladenen maritimen Bildern - große Kompositionen, unterstützt durch eindrucksvolle und dramatische Himmel, gemalt auf großen Leinwänden. Es war eine neue Mischung in der Gattung Luftfahrtkunst, bis zu dieser Zeit so gut wie nie auf solche großen Leinwände gebannt - aber eine, die dem Künstler mit Wurzeln in einer früheren, klassischen Periode ganz natürlich vorkam.

Robert Taylors Luftfahrt Gemälde sind sofort identifizierbar. Er schafft es irgendwie, alle technischen Details des Luftverkehrs in einem malerisch traditionellem Stil zu vermitteln, der an die alten Meister erinnert. Er hat die frappierende Fähigkeit, Szenen aus der Vergangenheit mit einem sorgfältig eingeübten Realismus darzustellen, den nur wenige andere Künstler jemals Zustande bringen werden. Dies ist teilweise auf seine gewissenhafte Recherche zurückzuführen, aber auch auf seine Liebe zum Detail. Sein Markenzeichen sind nicht glänzende, fabrikneu aussehende Flugzeuge, dargestellt wie Musterexemplare für ein Museum, sondern Flugmaschinen, die kampferprobt und verschlissen sind, mit Dellen an der Rumpfunterseite, Lackabplatzungen und Beulen an den Vorderkanten der Flügel, nachgestellte Ölflecken an Motorhauben, Lackierungen von Staub, Schmutz und Sonnenlicht verblasst, ...seine Flugzeuge sind real!

Roberts Luftfahrt-Werke haben seit den frühen 1980er Jahren Menschenmassen in der internationalen Arena angezogen. Er hat in den USA und Kanada, Australien, Japan und in Europa ausgestellt. Seine Ein-Mann-Ausstellung im Smithsonian National Air and Space Museum in Washington DC wurde als beliebteste Kunstausstellung, die jemals dort stattgefunden hat, gefeiert. Seine Gemälde hängen weltweit in vielen der großen Luftfahrt-Museen, schmücken Sitzungssäle, Büros und Wohnungen, und seine Kunstdrucke in limitierter Auflage werden eifrig auf der ganzen Welt gesammelt. Im Laufe der Jahre sind einige aufwendig gestaltete Bildbände mit Darstellungen seiner Werke erschienen, die aufgrund ihrer Beliebtheit mehrfach neu aufgelegt wurden. Inzwischen gibt es sogar einen Sammlermarkt für die Prospekte, mit denen seine neuen Kunstdrucke vorgestellt werden.

Als Familienvater widmet Robert die knappe Freizeit, die ihm bleibt, seinem Privatleben. Verheiratet mit Maria, haben sie fünf Kinder, die inzwischen alle erwachsen sind. Weder Ruhm noch Glück haben ihm den Kopf verdreht. Er ist der gleiche unbeschwerte, sanfte Charakter geblieben, der er am Anfang seiner Karriere als Maler war, aber jetzt mit dem Selbstvertrauen, welches von der Erkenntnis herrührt, daß er seinen Beruf beherrscht.


deutsche Übersetzung © J. Kiekebusch

 

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